AKTUELLER SPIELTAG

  • 12.06.2017 • 19:30 • Villages Luders (A) • Brabant

NEWS

Tilburys belohnen sich

Irgendwie ist es beim BEP Tilbury in dieser Saison wie verhext. Siege und Niederlagen wechseln sich in schöner Regelmäßigkeit miteinander ab. Und so verzeichneten die Tilburys nach dem unglücklichen 0:2 beim Celtic FC Ende Februar diesen Montag wieder ein Erfolgserlebnis und rangen die Walder Lions, gegen die es im Hinspiel noch eine herbe 1:6-Pleite gesetzt hatte, zu Hause mit 1:0 nieder.

Dabei war der Verlauf der Partie gegen die Löwen aus Wald eine Blaupause vieler Spiele, in denen die Fallschirmjäger trotz ansprechender Leistungen den Platz nicht als Sieger verlassen hatten. Als Exempel seien hier die Heimunentschieden gegen Celtic Solingen und Celtic FC, aber eben auch die 0:2-Niederlage beim Celtic FC aus der vorvergangenen Woche genannt, bei denen die Mannen von Spielertrainer Stefan Puderbach ihre Gegner zumindest in der ersten Spielhälfte voll im Griff hatten, aus ihrer spielerischen Überlegenheit aber nicht ausreichend nummerisches Kapital schlagen konnten um diese Partien schlussendlich als Sieger zu beenden.

Und so sprach auch der Fortgang der Auseinandersetzung mit den Walder Lions am Montagabend eigentlich nicht dafür, dass die Tilburys sie für sich würden entscheiden können. Eigentlich! Denn ein beherzter Auftritt von Jonathan Lopez-Bordonau, der sich in den letzten Wochen immer besser bei den Fallschirmjägern zu akklimatisieren scheint, sorgte dafür, dass die Rot-Weißen aus der Südstadt nach einer überlegenen ersten Hälfte ohne zählbaren Ertrag und einer schwächeren zweiten Halbzeit, in der man sich bei Torhüter Daniel Siefen und dem rechten Torpfosten bedanken musste nicht in Rückstand geraten zu sein, die Ritterstraße doch noch mit drei Punkten auf der Habenseite verließen.

In der 65. Minute setzte Bordonau noch einmal einem weiten Befreiungsschlag aus der eigenen Spielhälfte, in der die Fallschirmjäger weite Teile der zweiten Halbzeit verbringen mussten, hinterher, stibitzte dem Libero der Walder Lions, der den Ball bereits sicher abgelaufen zu haben schien, das Leder, tankte sich durch in den Strafraum und konnte dort vom Abwehrchef der Löwen nur noch per Foul vom Einschuss zur Führung abgehalten werden. Völlig zu Recht zeigte der Unparteiische, der die Begegnung zu jeder Zeit im Griff hatte, auf den ominösen Punkt. Diese Chance ließ sich Thomas Czempiel, obwohl er nach einem für einen Mittelstürmer seiner Fasson eher unbefriedigendem Spiel mit wenig Strafraumaktionen nicht unbedingt vor Selbstbewusstsein strotzten durfte, nicht entgehen, verlud den Gästetorwart im Stile seines berühmten Namensvetters Müller vom großen FC Bayern und schob locker zum 1:0 für die Tilburys ein.

Den vor dem Hintergrund der klaren Überlegenheit der Gäste im zweiten Abschnitt nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg zum Greifen nah holten die Tilburys in der Schlussphase noch einmal die letzten Reserven aus ihren von einem laufintensiven Spiel geschundenen Körpern heraus und belohnten sich am Ende für ihren aufopferungsvollen Kampf mit einem Sieg und drei wichtigen Punkten auf dem Weg zu einem einstelligen Tabellenplatz.  

Tilburys können es auch zweistellig

(Die taktische Aufstellung findet ihr ab sofort in der Rubrik Team)

Mit einem auch in der Höhe verdienten 10:0-Sieg gegen eine in allen Belangen unterlegene Mannschaft von SG Dritte Halbzeit haben sich die Fallschirmjäger aus der Solinger Südstadt für den zuletzt schwachen Auftritt bei der 0:4-Niederlage gegen die KW Kickers rehabilitiert.

Gegen einen schwachen Gegner, dessen Name nicht zu Unrecht darauf verweist, dass die Stärken seiner Spieler vielmehr im außersportlichen Bereich liegen, boten die Tilburys über die gesamte Spielzeit eine überzeugende Leistung und holten sich mit teils traumhaft herausgespielten Toren einen Teil des zuletzt aufgebrauchten Kredits bei den Fans zurück. 

Besonders in den Vordergrund drängten dabei Dennis Hentschel, der seinen famosen Auftritt mit zwei sehenswerten Treffern krönte, und Flügelflitzer Jonathan Bordonau, der vor den Augen seiner zukünftig wohl zu allen Spielen einfliegenden Herzdame einen Viererpack schnürte. Gerade Dennis Hentschel, der in der Zentrale glänzend mit Serdar Özdemir harmonierte, wusste die Freiheiten, die seine Gegenspieler ihm gewährten, glänzend zu nutzen, spielte hier mal einen Doppelpass und dort mal einen Pass in den freien Raum und garnierte seine Performance mit einer wunderschönen Direktabnahme aus 16 Metern, bei der er dem bemitleidenswerten Torwart der Gäste - dieser wurde zur Halbzeit ausgewechselt - mit einem gefühlvollen Innenristheber nicht den Hauch einer Chance ließ. Dass er es an diesem Abend nur schön konnte, demonstrierte Hentschel dann auch bei seinem zweiten Treffer, den er sich für die Zeit nach dem Seitenwechsel aufgehoben hatte, als er eine Traumkombination über Bordonau und Opitz mit einem krachenden Rechtsschuss in den rechten Torwinkel beendete. Ansonsten stand der zweite Spielabschnitt ganz im Zeichen von Jonathan Bordonau, der, nachdem er in der ersten Halbzeit von Interimstrainer Frank Kraft noch unberücksichtigt geblieben war, sprichwörtlich den Turbo zündete und bei seinen 4 Treffern endlich einmal zeigen konnte, was er zu leisten im Stande ist. Immer wieder ließ er sich von seinen Mitspielern in den Schnittstellen der löchrigen Gästedefensive bedienen und vollendete seine Sprints in die Tiefe mit ebenso harten wie präzisen Schüssen, die auch der Torwart "Zweite Halbzeit" von SG Dritte Halbzeit nicht parieren konnte.

Insgesamt legten die Tiburys, bei denen Frank Opitz (3) und Maik Esser die weiteren Treffer besorgten, einen in sich stimmigen Auftritt hin, den es am kommenden Montag gegen den Celtic FC, ein Team aus dem oberen Tabellendrittel, zu bestätigen gilt. 

Weihnachtsfeier bei eisigen Temperaturen

Am 20.01.2017 wird mit vier Wochen Verspätung das Weihnachtsfest begangen.

Kurzfristige Absagen sind nicht mehr möglich. Treffpunkt ist 19 Uhr im Hitzefrei.

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Der Vorschlag in Trikots aufzulaufen wurde bereits von Wong abgeschmettert.

Fallschirmjägern im freien Fall

Daniel S. / Markus M. – Knut M. - Frank K. /- Serder Ö. (Mäx M.) – Jan K. – Patrick B. – Daniel B. (Nico S.) - Jonny B. / Thommy C. – Meik E. (Tom K.)

Auch im nächsten Anlauf konnten die Tilburys nicht zur sehnlichst erwarteten Siegesserie ansetzen. Stattdessen geht bei einsetzendem Winterwetter und Temperaturen um den Gefrierpunkt der freie Fall weiter. Immerhin einen Lichtblick gab es am heutigen Abend: Nico Spengler feiert in diesem Jahr bereits am 13(!) Spieltag seine Saisonpämiere. Aber auch diese erfreuliche Meldung konnte gegen den ebenfalls schlecht in die Saison gestarteten Gegner, die Luder aus dem Dorf, nicht den entscheidenden Kick für das Team bringen.

Auf dem Platz gab es zunächst einen Schlagabtausch in Halbzeit eins, bei dem es auf beiden Seiten kaum zu zwingenden Torraumszenen kam. Daher kamen die Tilburys mit einem guten Gefühl und einem offensiven Traumtrio (Özdemir - Czempiel - Spengler) aus der Halbzeitpause. Bereits nach wenigen Minuten kam Thomas Czempiel durch die Mitte frei auf das gegnerische Tor zu, wurde dann jedoch von einem Abwehrluder unsanft umgerannt. Den unumstrittenen Elfermeter konnte Serder Özdemir eiskalt und souverän verwandeln.

Wenige Minuten später kam es in der eigenen Hälfte zu einem Konter der überfallartig über die linke Abwehrseite vorgetragen wurde. Den flach vor das Gehäuse gebrachten Ball konnte Frank Kraft beim Versuch diesen zur Ecke zu klären nur noch unglücklich ins eigene Tor stolpern.

Die angezählten Fallschirmjäger versuchten weiter ruhig nach vorne zu spielen, wirkten dabei jedoch immer nervöser. Die Quittung dafür gab es prompt. Dem aus den Abwehrreihen durch die Mitte nach vorne getragenen Ball kam Mäx Märkel nicht energisch genug entgegen. Das Spielmacherluder spitzelte den Ball vor dem überraschten Sechser weg und spielte diesen direkt auf die Außenbahn weiter. Vom Strafraumeck wurde der Ball dann kunstvoll auf das Tor von Daniel Siefen geschlänzt. Der vom Flutlicht geblendete hatte dabei einen vorweihnachtlichen „Ich habe das Licht gesehen“-Moment und ließ den Ball hinter sich im Gebälk einschlagen.

Danach zeigten die Tilburys dann, dass der Fallschirm auch eine Reißleine hat, in den entscheidenden Momenten verpassten die Sturmboliden allerdings kläglich den Moment diese auch zu ziehen.

Einmal Nico Spengler und gleich zweimal Thomas Czempiel scheitern jeweils freistehend vor dem gegnerischen Tor. Den Vogel, im wahrsten Sinne des Wortes, schoss dabei Thomas ab, sein Schuss aus fünf Metern ging nicht nur über das Tor, sondern gleich auch noch über den Zaun und wer weiß worüber noch.

Unterm Strich bleibt für die Tilburys die siebte!!! Niederlage nach eigener Führung.

Und zum Abschluss eine Schwenk aus Serders Taktikschulung:

„Es gibt keine Ballannahme im Spiel, es gibt nur Ballmitnahmen!“

Erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit pfui

Daniel S. / Andy S. - Jan K. - Frank K. /- Michael J.  - Martin S. (Patrick B.) - Dennis H. (Stefan P.) – Markus M. - Ludwig Z. - Daniel B. (Jonny B.) / Thommy C.

 

Trotz einer überragenden ersten Halbzeit hat es die Mannschaft vom BEP Tilbury auch bei der dritten sich bietenden Möglichkeit nicht geschafft eine Siegesserie zu starten. Nach dem 3:1-Auswärtssieg beim HFC Südstadt in der Vorwoche kam man am Montagabend im Heimspiel gegen Celtic Solingen nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Eine schwache zweite Halbzeit, in der sich wie schon in den Spielen zuvor im Vergleich zur Konkurrenz erhebliche konditionelle Defizite offenbarten, führte dazu, dass der Gegner, den die Fallschirmjäger im ersten Durchgang voll im Griff hatten, nach einem 0:2-Pausenrückstand noch den Ausgleich erzielte. Dabei wäre es, ungeachtet des im Spielverlauf eklatanten körperlichen Abbaus auf Seiten der Tilburys, nicht unverdient gewesen, wenn sie als Sieger den Platz verlassen hätten. Doch leider mussten sie im Spiel gegen den keltischen Tabellendritten nicht nur ihrer mangelhaften physischen Konstitution Tribut zollen, sondern scheiterten letztlich auch an den eigenen Nerven.

 

In der 34. Minute setzte Daniel Blum, der sich den Ball durch frühes Stören des gegnerischen Spielaufbaus erobert hatte und im Anschluss daran frei auf das Tor der Kelten zulief, einen Linksschuss an den Pfosten, anstatt den in zentraler Position mitgelaufenen Thomas Czempiel zu bedienen, der das Spielgerät aus 11 Metern ins leere Tor hätte schieben können. Das wäre das 3:0 für die Tilburys gewesen und es ist durchaus in Zweifel zu ziehen, ob sich die Mannschaft von Celtic Solingen von einem Drei-Tore-Rückstand genauso erholt hätte, wie dies beim Stand von „nur“ 0:2 noch möglich war.   

Angetrieben von zwei neuen Offensivkräften, die dem Spiel ihrer Mannschaft mehr Geschwindigkeit über Außen und mehr körperliche Präsenz in der Sturmspitze bescherten, gewannen die Gäste mit Beginn der zweiten Halbzeit deutlich die Oberhand über die Partie. Die Angriffsbemühungen der Fallschirmjäger wurden zumeist schon früh unterbunden und die daraus resultierenden Ballgewinne zu schnellen Umschaltbewegungen genutzt. Zudem war auch das Gegenpressing der Gastgeber längst nicht mehr so wirkungsvoll wie noch in den ersten 35 Minuten und bot den Gästen aufgrund seiner dem zunehmenden Kräfteverschleiß geschuldeten immer inkonsequenter werdenden Ausführung die Möglichkeit den Defensivverbund der Weiß-Roten mit einfachen langen Bällen auszuhebeln.

 

Eine weite Diagonalflanke war es dann auch, die in der 41. Minute den Anschlusstreffer der Gäste einleitete. Der in diesem Spiel als rechter Außenverteidiger aufgebotene Martin Schüler wurde offenbar so stark vom „tiefstehenden“ Flutlicht geblendet, dass er den Ball unterlief, anstatt ihn aus der Gefahrenzone zu köpfen. Das gab dem zur Halbzeit eingewechselten Linksaußen der Gäste die Gelegenheit das runde Leder noch vor Überschreiten der Seitenauslinie zu erlaufen und von da aus mit Tempo in den Strafraum der Tilburys einzudringen. Dort musste er dann nur noch darauf warten, dass Martin Schüler ein Bein rausstellte und konnte theatralisch zu Boden sinken. Das machte er so geschickt, dass er, obwohl gar keine Berührung stattgefunden hatte, den Anschein eines elfmeterwürdigen Foulspiels erweckte. Der Unparteiische tat ihm dann auch den Gefallen und zeigte auf den ominösen Punkt. Zudem gab es Gelb für Schüler, der die ihm widerfahrene Ungerechtigkeit kaum fassen konnte und seinem Gegenspieler ankündigte, ihn im weiteren Spielverlauf noch einmal „richtig“ foulen zu wollen. Nachdem die Mannschaft von Celtic Solingen durch Verwandeln des Strafstoßes und einen für Daniel Siefen unhaltbaren 20-Meter-Schuss zum Ausgleich gekommen war, nutzte Schüler in der 49. Minute die erste sich bietende Revanchefoul-Möglichkeit und holte den Elfmeterschinder mit einem rüden Tritt von den Beinen. Anstatt dafür jedoch mit Rot des Feldes verwiesen zu werden oder zumindest eine zweite gelbe Karte gezeigt zu bekommen, die in diesem Fall ja ebenfalls gleichbedeutend mit einer Hinausstellung gewesen wäre, konnte Martin Schüler seiner Mannschaft, aufgrund der Tatsache, dass er vom Schiedsrichter noch eine letzte Ermahnung bekam, dann doch noch einen Gefallen tun und sich auswechseln lassen.

 

Da aber auch der hereingekommene Stefan Puderbach das Spiel nicht beruhigen konnte, blieben die Gäste die gefährlichere Mannschaft und waren bis kurz vor Ende der Partie näher am Siegtreffer als die Tilburys. In der 67. Minute hatte Jonathan Bordonau dann noch eine hundertprozentige Abschlussmöglichkeit für die Fallschirmjäger, schoss aus elf Metern jedoch einen gegnerischen Verteidiger an, der für seinen schon geschlagenen Torwart auf der Linie rettete. So bleib es zwischen der BEP Tilbury, die durch einen Treffer von Ludwig Zech und ein Eigentor zur Pause mit 2:0 geführt hatte, und Celtic Solingen, das sich mit einer starken zweiten Halbzeit den Ausgleich verdiente, beim 2:2-Unentschieden.