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Tilburys können es auch zweistellig

(Die taktische Aufstellung findet ihr ab sofort in der Rubrik Team)

Mit einem auch in der Höhe verdienten 10:0-Sieg gegen eine in allen Belangen unterlegene Mannschaft von SG Dritte Halbzeit haben sich die Fallschirmjäger aus der Solinger Südstadt für den zuletzt schwachen Auftritt bei der 0:4-Niederlage gegen die KW Kickers rehabilitiert.

Gegen einen schwachen Gegner, dessen Name nicht zu Unrecht darauf verweist, dass die Stärken seiner Spieler vielmehr im außersportlichen Bereich liegen, boten die Tilburys über die gesamte Spielzeit eine überzeugende Leistung und holten sich mit teils traumhaft herausgespielten Toren einen Teil des zuletzt aufgebrauchten Kredits bei den Fans zurück. 

Besonders in den Vordergrund drängten dabei Dennis Hentschel, der seinen famosen Auftritt mit zwei sehenswerten Treffern krönte, und Flügelflitzer Jonathan Bordonau, der vor den Augen seiner zukünftig wohl zu allen Spielen einfliegenden Herzdame einen Viererpack schnürte. Gerade Dennis Hentschel, der in der Zentrale glänzend mit Serdar Özdemir harmonierte, wusste die Freiheiten, die seine Gegenspieler ihm gewährten, glänzend zu nutzen, spielte hier mal einen Doppelpass und dort mal einen Pass in den freien Raum und garnierte seine Performance mit einer wunderschönen Direktabnahme aus 16 Metern, bei der er dem bemitleidenswerten Torwart der Gäste - dieser wurde zur Halbzeit ausgewechselt - mit einem gefühlvollen Innenristheber nicht den Hauch einer Chance ließ. Dass er es an diesem Abend nur schön konnte, demonstrierte Hentschel dann auch bei seinem zweiten Treffer, den er sich für die Zeit nach dem Seitenwechsel aufgehoben hatte, als er eine Traumkombination über Bordonau und Opitz mit einem krachenden Rechtsschuss in den rechten Torwinkel beendete. Ansonsten stand der zweite Spielabschnitt ganz im Zeichen von Jonathan Bordonau, der, nachdem er in der ersten Halbzeit von Interimstrainer Frank Kraft noch unberücksichtigt geblieben war, sprichwörtlich den Turbo zündete und bei seinen 4 Treffern endlich einmal zeigen konnte, was er zu leisten im Stande ist. Immer wieder ließ er sich von seinen Mitspielern in den Schnittstellen der löchrigen Gästedefensive bedienen und vollendete seine Sprints in die Tiefe mit ebenso harten wie präzisen Schüssen, die auch der Torwart "Zweite Halbzeit" von SG Dritte Halbzeit nicht parieren konnte.

Insgesamt legten die Tiburys, bei denen Frank Opitz (3) und Maik Esser die weiteren Treffer besorgten, einen in sich stimmigen Auftritt hin, den es am kommenden Montag gegen den Celtic FC, ein Team aus dem oberen Tabellendrittel, zu bestätigen gilt. 

Weihnachtsfeier bei eisigen Temperaturen

Am 20.01.2017 wird mit vier Wochen Verspätung das Weihnachtsfest begangen.

Kurzfristige Absagen sind nicht mehr möglich. Treffpunkt ist 19 Uhr im Hitzefrei.

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Der Vorschlag in Trikots aufzulaufen wurde bereits von Wong abgeschmettert.

Fallschirmjägern im freien Fall

Daniel S. / Markus M. – Knut M. - Frank K. /- Serder Ö. (Mäx M.) – Jan K. – Patrick B. – Daniel B. (Nico S.) - Jonny B. / Thommy C. – Meik E. (Tom K.)

Auch im nächsten Anlauf konnten die Tilburys nicht zur sehnlichst erwarteten Siegesserie ansetzen. Stattdessen geht bei einsetzendem Winterwetter und Temperaturen um den Gefrierpunkt der freie Fall weiter. Immerhin einen Lichtblick gab es am heutigen Abend: Nico Spengler feiert in diesem Jahr bereits am 13(!) Spieltag seine Saisonpämiere. Aber auch diese erfreuliche Meldung konnte gegen den ebenfalls schlecht in die Saison gestarteten Gegner, die Luder aus dem Dorf, nicht den entscheidenden Kick für das Team bringen.

Auf dem Platz gab es zunächst einen Schlagabtausch in Halbzeit eins, bei dem es auf beiden Seiten kaum zu zwingenden Torraumszenen kam. Daher kamen die Tilburys mit einem guten Gefühl und einem offensiven Traumtrio (Özdemir - Czempiel - Spengler) aus der Halbzeitpause. Bereits nach wenigen Minuten kam Thomas Czempiel durch die Mitte frei auf das gegnerische Tor zu, wurde dann jedoch von einem Abwehrluder unsanft umgerannt. Den unumstrittenen Elfermeter konnte Serder Özdemir eiskalt und souverän verwandeln.

Wenige Minuten später kam es in der eigenen Hälfte zu einem Konter der überfallartig über die linke Abwehrseite vorgetragen wurde. Den flach vor das Gehäuse gebrachten Ball konnte Frank Kraft beim Versuch diesen zur Ecke zu klären nur noch unglücklich ins eigene Tor stolpern.

Die angezählten Fallschirmjäger versuchten weiter ruhig nach vorne zu spielen, wirkten dabei jedoch immer nervöser. Die Quittung dafür gab es prompt. Dem aus den Abwehrreihen durch die Mitte nach vorne getragenen Ball kam Mäx Märkel nicht energisch genug entgegen. Das Spielmacherluder spitzelte den Ball vor dem überraschten Sechser weg und spielte diesen direkt auf die Außenbahn weiter. Vom Strafraumeck wurde der Ball dann kunstvoll auf das Tor von Daniel Siefen geschlänzt. Der vom Flutlicht geblendete hatte dabei einen vorweihnachtlichen „Ich habe das Licht gesehen“-Moment und ließ den Ball hinter sich im Gebälk einschlagen.

Danach zeigten die Tilburys dann, dass der Fallschirm auch eine Reißleine hat, in den entscheidenden Momenten verpassten die Sturmboliden allerdings kläglich den Moment diese auch zu ziehen.

Einmal Nico Spengler und gleich zweimal Thomas Czempiel scheitern jeweils freistehend vor dem gegnerischen Tor. Den Vogel, im wahrsten Sinne des Wortes, schoss dabei Thomas ab, sein Schuss aus fünf Metern ging nicht nur über das Tor, sondern gleich auch noch über den Zaun und wer weiß worüber noch.

Unterm Strich bleibt für die Tilburys die siebte!!! Niederlage nach eigener Führung.

Und zum Abschluss eine Schwenk aus Serders Taktikschulung:

„Es gibt keine Ballannahme im Spiel, es gibt nur Ballmitnahmen!“

Erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit pfui

Daniel S. / Andy S. - Jan K. - Frank K. /- Michael J.  - Martin S. (Patrick B.) - Dennis H. (Stefan P.) – Markus M. - Ludwig Z. - Daniel B. (Jonny B.) / Thommy C.

 

Trotz einer überragenden ersten Halbzeit hat es die Mannschaft vom BEP Tilbury auch bei der dritten sich bietenden Möglichkeit nicht geschafft eine Siegesserie zu starten. Nach dem 3:1-Auswärtssieg beim HFC Südstadt in der Vorwoche kam man am Montagabend im Heimspiel gegen Celtic Solingen nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Eine schwache zweite Halbzeit, in der sich wie schon in den Spielen zuvor im Vergleich zur Konkurrenz erhebliche konditionelle Defizite offenbarten, führte dazu, dass der Gegner, den die Fallschirmjäger im ersten Durchgang voll im Griff hatten, nach einem 0:2-Pausenrückstand noch den Ausgleich erzielte. Dabei wäre es, ungeachtet des im Spielverlauf eklatanten körperlichen Abbaus auf Seiten der Tilburys, nicht unverdient gewesen, wenn sie als Sieger den Platz verlassen hätten. Doch leider mussten sie im Spiel gegen den keltischen Tabellendritten nicht nur ihrer mangelhaften physischen Konstitution Tribut zollen, sondern scheiterten letztlich auch an den eigenen Nerven.

 

In der 34. Minute setzte Daniel Blum, der sich den Ball durch frühes Stören des gegnerischen Spielaufbaus erobert hatte und im Anschluss daran frei auf das Tor der Kelten zulief, einen Linksschuss an den Pfosten, anstatt den in zentraler Position mitgelaufenen Thomas Czempiel zu bedienen, der das Spielgerät aus 11 Metern ins leere Tor hätte schieben können. Das wäre das 3:0 für die Tilburys gewesen und es ist durchaus in Zweifel zu ziehen, ob sich die Mannschaft von Celtic Solingen von einem Drei-Tore-Rückstand genauso erholt hätte, wie dies beim Stand von „nur“ 0:2 noch möglich war.   

Angetrieben von zwei neuen Offensivkräften, die dem Spiel ihrer Mannschaft mehr Geschwindigkeit über Außen und mehr körperliche Präsenz in der Sturmspitze bescherten, gewannen die Gäste mit Beginn der zweiten Halbzeit deutlich die Oberhand über die Partie. Die Angriffsbemühungen der Fallschirmjäger wurden zumeist schon früh unterbunden und die daraus resultierenden Ballgewinne zu schnellen Umschaltbewegungen genutzt. Zudem war auch das Gegenpressing der Gastgeber längst nicht mehr so wirkungsvoll wie noch in den ersten 35 Minuten und bot den Gästen aufgrund seiner dem zunehmenden Kräfteverschleiß geschuldeten immer inkonsequenter werdenden Ausführung die Möglichkeit den Defensivverbund der Weiß-Roten mit einfachen langen Bällen auszuhebeln.

 

Eine weite Diagonalflanke war es dann auch, die in der 41. Minute den Anschlusstreffer der Gäste einleitete. Der in diesem Spiel als rechter Außenverteidiger aufgebotene Martin Schüler wurde offenbar so stark vom „tiefstehenden“ Flutlicht geblendet, dass er den Ball unterlief, anstatt ihn aus der Gefahrenzone zu köpfen. Das gab dem zur Halbzeit eingewechselten Linksaußen der Gäste die Gelegenheit das runde Leder noch vor Überschreiten der Seitenauslinie zu erlaufen und von da aus mit Tempo in den Strafraum der Tilburys einzudringen. Dort musste er dann nur noch darauf warten, dass Martin Schüler ein Bein rausstellte und konnte theatralisch zu Boden sinken. Das machte er so geschickt, dass er, obwohl gar keine Berührung stattgefunden hatte, den Anschein eines elfmeterwürdigen Foulspiels erweckte. Der Unparteiische tat ihm dann auch den Gefallen und zeigte auf den ominösen Punkt. Zudem gab es Gelb für Schüler, der die ihm widerfahrene Ungerechtigkeit kaum fassen konnte und seinem Gegenspieler ankündigte, ihn im weiteren Spielverlauf noch einmal „richtig“ foulen zu wollen. Nachdem die Mannschaft von Celtic Solingen durch Verwandeln des Strafstoßes und einen für Daniel Siefen unhaltbaren 20-Meter-Schuss zum Ausgleich gekommen war, nutzte Schüler in der 49. Minute die erste sich bietende Revanchefoul-Möglichkeit und holte den Elfmeterschinder mit einem rüden Tritt von den Beinen. Anstatt dafür jedoch mit Rot des Feldes verwiesen zu werden oder zumindest eine zweite gelbe Karte gezeigt zu bekommen, die in diesem Fall ja ebenfalls gleichbedeutend mit einer Hinausstellung gewesen wäre, konnte Martin Schüler seiner Mannschaft, aufgrund der Tatsache, dass er vom Schiedsrichter noch eine letzte Ermahnung bekam, dann doch noch einen Gefallen tun und sich auswechseln lassen.

 

Da aber auch der hereingekommene Stefan Puderbach das Spiel nicht beruhigen konnte, blieben die Gäste die gefährlichere Mannschaft und waren bis kurz vor Ende der Partie näher am Siegtreffer als die Tilburys. In der 67. Minute hatte Jonathan Bordonau dann noch eine hundertprozentige Abschlussmöglichkeit für die Fallschirmjäger, schoss aus elf Metern jedoch einen gegnerischen Verteidiger an, der für seinen schon geschlagenen Torwart auf der Linie rettete. So bleib es zwischen der BEP Tilbury, die durch einen Treffer von Ludwig Zech und ein Eigentor zur Pause mit 2:0 geführt hatte, und Celtic Solingen, das sich mit einer starken zweiten Halbzeit den Ausgleich verdiente, beim 2:2-Unentschieden.

Tilbury besiegt den Schüler-Fluch

Daniel S. / Andy S. - Knut M. - Frank K. /- Michael J.  - Stefan P. - Martin S. – Daniel B. (Daniel G.)– Serdat Ö. (Maik E.) - Ludwig Z. (Jason B.) / Thommy C. (Patrick L.)

 

Die BEP Tilbury hat den Schüler-"Fluch" besiegt und im sechsten Spiel, bei dem Neuzugang Martin Schüler zum Einsatz kam, zum ersten Mal drei Punkte eingefahren.

 

Dank einer vor allem in Sachen Laufbereitschaft und Einsatzwille überzeugenden Leistung, die die in dieser Hinsicht schon im Heimspiel gegen Lokomotive Ohligs erkennbaren Fortschritte bestätigte, gewannen die Fallschirmjäger ihr Auswärtsspiel beim HFC Südstadt am Montagabend mit 3:1.

 

Die Treffer für die Tilburys erzielten Mittelfeldstratege Serdar Özdemir, der mit seinen beiden von Thomas Czempiel vorbereiteten Toren (18. Minute / 26.) bereits in der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg stellte, und der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Daniel Glabach, der eine Vorarbeit von Martin Schüler zum vorentscheidenden 3:0 verwertete. Der Anschlusstreffer für die HFC Südstadt durch ihren zur Überraschung vieler Beobachter erst mit Beginn des zweiten Spielabschnitts in die Partie gekommenen Mittelfeldstar Steven Kosciessa fiel in der vorletzten Minute, so dass die Tilburys ihren dritten Saisonsieg einfahren konnten, ohne noch einmal in Gefahr zu geraten.

 

Von Beginn an zahlte es sich aus, dass der nach mehrwöchiger Abstinenz zurückgekehrte Spielertrainer Stefan Puderbach seiner Mannschaft für das Spiel beim HFC eine Umstellung vom bisher im Saisonverlauf bevorzugt praktizierten 4-2-3-1-System auf ein im unbezahlten Hobbyfußball standardmäßiges 3-5-2 mit Andreas Siefen als klassischem Libero verordnete. Der ausgebuffte Trainerfuchs, der selbst als einer von drei Sechsern neben Michael Jaskiewicz und Martin Schüler die von Dieter Eilts bei der EM 1996 revolutionierte Position des Staubsaugers vor der Abwehr bekleidete, erhoffte sich von seiner Maßnahme Überzahl im Mittelfeld zu erzeugen um so das Spiel in Guardiola-Manier kontrollieren zu können.

 

Da die Südstädter ihre Heimspiele am Schaberg, dem in Bezug auf die Spielfläche mit Abstand kleinsten Sportplatz auf Solinger Stadtgebiet, austragen, erwies sich die Rückkehr zum davor über viele Jahre angewandten 3-5-2-System als Schlüssel zum Erfolg: Die technisch versierten HFC-Spieler verhedderten sich häufiger, als ihnen lieb war, im engmaschigen Mittelfeldnetz der Tilburys, so dass sich immer wieder gute Möglichkeiten zu Kontern ergaben, die die Fallschirmjäger versuchten über ihre schnelle Flügelzange, Daniel Blum auf der linken und Ludwig Zech auf der rechten Seite, auszuspielen. Weil dabei aber, wie schon in den Wochen zuvor, zumeist der letzte Pass misslang und deshalb kein richtiger Zug zum Tor des Gegners aufkam, ergaben sich Chancen zunächst nur nach Standardsituationen. Während Özdemirs erster Freistoß aus knapp 25 Metern Torentfernung den linken oberen Torwinkel nur knapp verfehlte und sein zweiter und dritter Versuch aus ähnlichen Distanzen zum einen vom Fangzaun und zum anderen vom Torhüter der Gastgeber vereitelt wurden, überließ er bei der vierten Gelegenheit Martin Schüler den Ball, der jedoch auch nicht mehr zustande brachte als ein halbhohes Schüsschen, das der Südstadt-Schlussmann mühelos fangen konnte.

 

In Folge ihres inkonsequenten Offensivspiels und ihrer mangelhaften Chancenverwetung wären die Tilburys nach einer Viertelstunde beinahe sogar in Rückstand geraten: Weil Libero Andreas Siefen einen weiten Abstoß der Gastgeber unterlief und sein Bruder Daniel zu zögerlich aus seinem Tor kam, konnte der Mittelstürmer der Südstädter den freien Ball aufnehmen und ungehindert in den Strafraum der Gäste eindringen. Anstatt aber an Daniel Siefen vorbei einzuschieben, versuchte er diesen zu umkurven und legte sich den Ball dabei soweit vor, dass er aus zu spitzem Winkel nicht mehr zum Abschluss kam. Sein anschließender Querpass auf einen mitgelaufenen Mitspieler wurde von der Tilbury-Abwehr zur Ecke gelenkt. Diese Szene stand sinnbildlich für die Offensivbemühungen des HFC-Teams, das die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor an diesem Abend kollektiv vermissen ließ.

 

So konnte Serdar Özdemir in der 18. Minute demonstrieren, dass er eine im Vergleich zum Rest des Feldes immer noch lächerlich hohe fußballerische Klasse besitzt. Nach einem vertikalen Zuspiel von Thomas Czempiel brachte er seinen, wie er selbst behauptet, nur aus Muskeln und Samensträngen bestehenden Alabasterkörper in Bewegung, ließ einen Gegenspieler daran abprallen und verwandelte aus halbrechter Strafraumposition zur 1:0-Führung.

 

Nur acht Minuten später verwertete er eine Flanke von Thomas Czempiel, der sich an der rechten Sechzehnermarkierung entlang bis zur Grundlinie durchgetankt hatte, zum 2:0-Pausenstand.

 

In der zweiten Halbzeit hätte besagter Czempiel schon früh für klare Verhältnisse sorgen können,  doch sein Schuss von der Strafraumgrenze, in dessen Vorlauf er sich mit einem seiner unnachahmlichen Haken seines Gegenspielers entledigt hatte, landete nur am Innenpfosten und sprang von dort wieder zurück ins Spielfeld.

 

Deshalb mussten alle, die es an diesem Abend mit der BEP Tilbury hielten, bis zur 59. Minute zittern, ehe die Entscheidung fiel: Den ersten Sieg mit seiner neuen Mannschaft vor Augen mobilisierte Martin Schüler noch einmal seine letzten Kräfte, umkurvte im Anschluss an einen von Stefan Puderbach ausgeführten Einwurf seinen Gegenspieler und legte den Ball von der Grundlinie auf den mitgelaufenen Daniel Glabach zurück, der aus Mittelstürmerposition zu seinem ersten Saisontor einschob.

 

Der Anschlusstreffer der Gastgeber hatte nur noch statistischen Wert.